Das kolloidale Silber gestern und heute

Ein altes und natürliches Antiseptikum

Das Silber, ein bekanntes Antiseptikum aus der Antike
Chronologischer Überblick über die wissenschaftlichen Fortschritte
Rechtliches & Aktuelles: Weder Medikament, noch Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein Wassersterilisator
Das kolloidale Silber bei der Wasseraufbereitung
Das kolloidale Silber und die Antibiotika
Vergleichstests

Behälter für die Sterilisierung von Wasser


Das älteste Antiseptikum

Obwohl die Bezeichnung „kolloidales Silber“ erste Ende des 19. Jahrhunderts aufkam, so reichen die Kenntnisse über die antibakteriellen Eigenschaften des Silbermetalls weit zurück in die Antike, wie Sie in der Geschichte der Medizin durch die Jahrhunderte sehen werden. Im häuslichen Leben erweisen sich diese antiseptischen Eigenschaften als sehr praktisch.
Mesopotamier, Griechen und Römer verwendeten Behälter aus Silber, um Landesherren und Aristokraten Getränke zu servieren. Das Silber des Behälters desinfizierte die darin enthaltenen Flüssigkeiten und tötete alle Bakterien und krankheitserregenden Mikroorganismen ab.
Das Besteck, Gabeln und Löffel, waren aus Gründen der Hygiene und Desinfektion ebenfalls aus Silber, eine Tradition, die sich bis heute fortgesetzt hat. Die Kolloide und Nanopartikel des Silbers, die natürlich antibakteriell sind, sterilisierten auf irgendeine Weise die Flüssigkeiten und Speisen, die in diesem Silber gereicht wurden.

Es ist mit Sicherheit die Tradition des britischen Tees, bei dem heißes Wasser in silbernen Teekannen serviert wird, der die Funktionäre und Offiziere ihrer mächtigen Majestät es zu verdanken haben, dass sie die schrecklichen Miasmen überlebt haben, die sich in den Kolonien des Reiches, in Bombay, Hong Kong oder Singapur, verbreiteten.
Es war auch gleichermaßen Tradition, ein Stück Silber auf den Boden von Milchkannen zu legen, wodurch verhindert wurde, dass die Milch mit Mikroben oder Bakterien infiziert wurde.
Dieses Hygieneprinzip wurde bei der Eroberung des Westens im 19. Jahrhundert von Pionieren angewendet, die das Wasser in Ihrer Trinkflasche mit einem Silberdollar schützten.
Noch vor Kurzem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Pharmazeuten die Portionen oder Komponenten im Hinterstübchen zubereiteten, legten Sie ein Silberblatt auf den Topfboden, um eine perfekte Keimfreiheit zu gewährleisten. Der Apotheker in Ihrem Viertel wird Ihnen das bestätigen.
Die Grundlage dieser bestehenden Praktiken wurde durch die wissenschaftliche Forschung aufgezeigt. Durch in-vitro-Analysen konnte nachgewiesen werden, dass elektro-kolloidales Silber sich durch Elektrolyse in einem Prozentsatz von 10 ppm in Wasser zersetzt, d. h. 10 ug je Liter (0,01 ppm) zerstören innerhalb einiger weniger Minuten Kolibakterien und Salmonellen. Für kolloidales Silber gilt dasselbe Prinzip.

Behandlung von Wasser durch kolloidales Silber

1928 wurde an die Tradition GA angeknüpft. Krause hatte die Idee, eine Silberverkleidung in Filtersysteme für den häuslichen Gebrauch einzubauen.
1929 berichtete ein anderer Wissenschaftler Dr. Albert Schweizer, dass alle Erreger vernichtet wurden, sobald das Wasser mit den Träger-Nanopartikeln des Silbers einer elektrischen Ladung behandelt wurde. Der Begriff kolloidales Silber war noch nicht so gebräuchlich wie heute, aber seine Merkmale wurden bereits in Labors nachgewiesen. Albert Schweizer zeigte auch, dass diese Behandlung für nützliche Mikroorganismen nicht schädlich ist.

Die NASA hat für die Ausstattung ihrer Spezialraketen ein Wasserbehandlungssystem auf der Grundlage von kolloidalem Silber gewählt. Die Russen verwenden kolloidales Silber auch zur Sterilisierung des Wassers ihrer Kosmonauten an Bord ihrer Raumstationen.


Besatzung der Sojus
Zur Besatzung der Raumstation Sojus gehörten ein Russe Fyodor Yurchikhin und zwei Amerikaner Shannon Walker und Douglas Wheelock.


In den USA haben einige Städte das kolloidale Silber zur Abwasserbehandlung gewählt. In Nebraska wurde eine spektakuläre Vorführung organisiert, um die außergewöhnliche Wirkung des kolloidalen Silbers zu beweisen. Hierzu wurde ein Klärbecken mit Abwasser absichtlich mit Kolonien von Kolibakterien verschmutzt. Innerhalb von drei Stunden war dieses Wasser dank der mit Silberelektroden versehenen Filter vollständig gereinigt.

1976 erkrankten während eines Kongresses der amerikanischen Legion in einem Hotel in Philadelphia die Kongressteilnehmer an einer schweren Epidemie. Aus diesem Grund heißt die Krankheit Legionärskrankheit. Das Bakterium, Legionella Pneumophila, das 1979 von Professor Brenner entdeckt wurde, ist die Ursache für Wasserverschmutzung und vermehrt sich in natürlichen oder künstlichen Süßwassernetzen in einer Eisen-, Zink- oder Aluminiumhaltigen Umgebung, die seine Verbreitung begünstigt: Thermalbäder, Klimaanlagen, Spas, Zerstäuber du vor allem die Kühltürme.
Die Studien von Brenner haben gezeigt, dass die Bakterien sich hauptsächlich in Gewässern mit einer Temperatur zwischen 25 und 42 °C vermehren. Die Kontaminierung erfolgt durch Einatmen der Mikrowassertröpfchen als Schwebeteilchen. Die Bakterien haben sich seitdem vermehrt.
Mehrere Analysen haben gezeigt, dass die internen Wasserversorgungsnetze in Krankenhäusern in erster Linie für die Legionärskrankheit verantwortlich sind, die heute eine nosokomiale Erkrankung ist. Als Folge haben die meisten amerikanischen Krankenhäuser während der letzten Jahre Ionisierungssysteme mit Silber und Kupfer installiert, mit deren Hilfe die „Legionella Pneumophilia“ aus ihren Warmwasserleitungen verbannt werden konnte.

Das kolloidale Silber ist offiziell für seine Wirksamkeit bei der Wasserbehandlungbekannt.

Filter der NASA zur Wassersterilisierung
Filterelemente aus kolloidalem Silber, die von der NASA eingesetzt werden.


 

Ein natürliches Antibiotikum


img3

Wissenschaftliche Erkenntnisse zum kolloidalen Silber im Laufe der Jahrhunderte


Die medizinische Nutzung des Silbermetalls, eine lange wissenschaftliche Tradition.
- Die Mazedonier legten Plättchen aus Silber auf die Wunden, um eine gesunde und schnelle Wundheilung zu unterstützen.
- Um 400 v. Chr. lehrte Hippokrates, dass die Silberblume, ein ultrafeines Pulver, vereiterte Wunden heilt.
- 69 v. Chr. hatte Silbernitrat einen hohen Stellenwert in der römischen Pharmakopöe.
- 78 schreibt Plinius der Ältere in seiner natürlichen Geschichte, dass Silber therapeutische Eigenschaften besitzt und sich bei der Wundheilung als sehr wirksam erweist, wenn es Gips beigemengt wird.
- Jabir Ibn Hayyan, genannt Gerber ( 721-815), Gründer der arabischen Schule, in der Pharmazie, Astrologie und Chemie gelehrt wurden, der für einige als der Begründer der modernen Chemie gilt und fast 2.000 Abhandlungen verfasst hat, berichtet, dass das „Silbernitrat“ über starke therapeutische Eigenschaften verfügt.
- Ibn Sīnā, genannt Avicenna (980-1037), ein persischer Arzt und Philosoph, verwendete Silber für die Reinigung von Blut, u. a. in Form von Pulver und Silberpillen, den Vorfahren des kolloidalen Silbers.
- Philippus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1493-1541 ), einer der berühmtesten Alchimisten und Mediziner der Renaissance, der als Vater der Homöopathie und als Vorreiter der Toxikologie gilt, lehrte die medizinische Nutzung von Silber.
- Die chinesischen Mediziner verwendeten Silber bei der Herstellung von Tinkturen auf Pflanzenbasis und zur Behandlung von Infektionen, chronischen Vereiterungen, septischen Verletzungen, Fieber und Nasennebenhöhlenentzündungen.
- Die traditionelle indische ayurvedische Medizin verwendet die Kolloide des Silbers zur Behandlung von chronischen Fiebern, Darmentzündungen, Hyperaktivität der Galle und Menorrhagien.

- 1884 beobachtete Franz Crede, einer der berühmtesten Geburtshelfer Deutschlands im 19. Jahrhundert, dass eine bestimmte Anzahl von Kindern blind geboren wurde, nachdem sie bei der Entleerung der Gebärmutter venerischen Keimen ausgesetzt worden waren, und hatte die glorreiche Idee, in die Augen der Neugeborenen eine Lösung mit 1% Silbernitrat. zu träufeln. Mit der Einführung dieser Methode ging der Prozentsatz der Augenentzündungen bei Neugeborenen von 10 % auf 0,2 % zurück. Als Konsequenz wurde diese Methode in den meisten Ländern Europas und in den USA verpflichtend. Sie wurde sogar nach dem Aufkommen der ersten Antibiotika 1940 angewandt.
Im Vergleich von Silbernitrat mit verschiedenen Antibiotika, die von Pharmalabors erstellt wurden, hat sich das Silbernitrat als das wirksamste mit den wenigsten Nebenwirkungen erwiesen.

- 1893 berichtete der Schweizer Botaniker Karl von Nägeli, dass Bakterien, die mit Silbernitratlösung, dem kolloidalen Silber, in Berührung kamen (Konzentration von 10 PPM), innerhalb von drei bis vier Minuten abstarben.
- 1897 führte Dr. Benno Crede die Verwendung des kolloiden Silbers, d. h. Silber in Form von im Wasser aufgelösten, mikroskopisch kleinen Partikeln, in der Medizin ein und stellte die Theorie auf, dass das kolloidale Silber die keimtötenden Eigenschaften von Silbersalz haben könnte, aber nicht giftig ist. In der Folge wurde kolloidales Silber häufig verabreicht, um diverse bakterielle Infektionen (Sepsen, rheumatisches Fieber, Arthritis, Diphterie, Hirnhautentzündung, usw.) zu bekämpfen.
- Während des Ersten Weltkrieges wurden Silberblätter zur Bekämpfung von Wundinfektionen verwendet, was eine Anknüpfung an die weit zurückliegende Tradition der Mazedonier darstellte.
- Während der Grippeepidemie, der so genannten „spanischen Grippe“, die eine "Grippe Espagnole", eine Nebenform der schwarzen Pest aus dem Mittelalter war, war Dr. Edouard Prouvost gezwungen, sehr viele an dieser Pandemie erkrankten Menschen zu behandeln. In seinem Buch „Remarques Cliniques et thérapeutiques sur l'épidémie de grippe de 1918”, das 1919 von Jouve Cie herausgegeben wurde, lobte Dr. Prouvost die herausragende Wirkung von kolloidalem Silber bei intravenöser Verabreichung.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hat die westliche Medizin den Beweis für die bemerkenswerten therapeutischen Eigenschaften von kolloidalem Silber erbracht. Seitdem hat sich seine Verwendung weit verbreitet und es wurde zu einem der am häufigsten verschriebenen Medikamente, sowohl zur oralen Aufnahme als auch in Form von Gurgelmitteln, Tropfen (Nase, Augen, Ohren), als lokale externe Anwendungen und in einigen Sonderfällen, wie bei der Grippe-Pandemie, in Form von Injektionen.
1938 zählte man mehr als 90 patentierte medizinische Präparate auf der Basis von Silber. Zu den Herstellern zählten große Pharmakonzerne wie Merck, Schiff oder Park Davis & Co.

1940 war kolloidales Silber eine gängige Behandlung.

Aber das kolloidale Silber musste schon bald neuen Substanzen weichen, die die Medizin zu revolutionieren schienen. Die Ära der von Pharmalaboren patentierten Antibiotika war eröffnet. Die Anwendung der Antibiotika war einfacher und kostengünstiger als die Produkte auf Silberbasis.
Nach einiger Zeit geriet das kolloidale Silber in Vergessenheit.

Als die Viren resistent gegen Antibiotika wurden…


Das wirksamste Bakterizid

Das kolloidale Silber und die anderen Produkte, die aus dem Silbermetall gewonnen wurden, werden während des goldenen Zeitalters der Antibiotika von 1940 bis 1965 in den Archiven der Medizin landen. Diese neuen Medikamente schienen Wunder zu vollbringen, waren günstiger und einfacher anwendbar als die Produkte auf Silberbasis. Sie hatten darüber hinaus den enormen Vorteil, dass sie patentierbar waren und den Pharmalaboren hohe Gewinnmöglichkeiten eröffneten. Diese Labore konnten von da an eine intensive Lobbyarbeit betreiben, und zwar sowohl auf Regierungsebene, bei internationalen Instanzen des Gesundheitswesens oder Universitätskliniken, in denen die künftigen Verschreiber von Antibiotika ausgebildet wurden.
In den 90er Jahren mussten die Regierungen Gesetze erlassen, um die „Seminare“ und andere luxuriöse Geschenke, die den Verschreibern von den Pharmalaboren angeboten wurden, drastisch zu beschränken.

Im Laufe der Zeit wurden die unerwünschten Nebenwirkungen von Antibiotika sowie die negativen Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten immer zahlreicher. Durch falschen Gebrauch, Übergebrauch und Selbstmedikation war das therapeutische Potenzial dieser Medikamente stark bedroht.
In Frankreich, wo der Verbrauch pro Einwohner am höchsten ist, haben die öffentliche Hand und die nationale Krankenkasse (Caisse Nationale d'Assurance Maladie) im Jahr 2002 eine Kommunikationskampagne gestartet, um die Verwendung von Antibiotika zu beschränken.

« „Les Antibiotiques, c'est pas automatique!“ »

Viel beunruhigender war in den vergangenen Jahrzehnten, dass die Ärzteschaft sich allmählich bewusst wurde, dass Viren, Keime und Bakterien mutierten und resistent gegen Antibiotika wurden. In Krankenhäusern sind 6 % der Patienten von unheilbaren Krankheiten betroffen, die insbesondere auf infektiöse Agentien zurückzuführen sind, die gegen mehrere verschiedene Antibiotika resistent geworden sind. Die öffentliche Hand war gezwungen, zu reagieren.



« „Das kolloidale Silber: Vergleichstests!“»

1999 wurde von Prof. Revelli eine Vergleichsstudie im mikrobiologischen Labor der Universität Bingham Young durchgeführt, bei der die Wirkungsweisen der bekanntesten Antibiotika und die des in den USA unter dem Namen ASAP erhältlichen kolloidalen Silbers verglichen wurden.
Das kolloidale Silber war gegen Bakterien am wirksamsten und wies das größte Wirkungsspektrum auf.

Vergleichstest zwischen kolloidalem Silber und Antibiotika


In der nachstehenden Tabelle veranschaulichen zwei verschiedene Tests, die in den mikrobiologischen Labors von Utah und Iowa durchgeführt wurden, die Wirkungsgeschwindigkeit von zwei Lösungen aus kolloidalem Silber.

Bakterizider Test

Der zweite Test wurde an sehr wichtigen Bakterienkolonien durchgeführt, die alle innerhalb weniger Minuten durch das kolloidale Silber vernichtet worden waren.

Die verschiedenen Studien, die im Westen in der Mikrobiologie durchgeführt wurden, belegen die Wirkung von kolloidalem Silber als Bakterizid, Viruzid und Fungizid. Würde dieses Wundermittel das Allheilmittel, ein Jungbrunnen oder ein Elixier für ein langes Leben werden, das die weniger wirksamen Medikamente im Medikamentenschrank verdrängen würde?
Davon ist man zumindest ausgegangen.

Aktuelles zum kolloidalen Silber"

Pflaster mit kolloidalem Silber

Die Menge an Silber, die von der Pharmaindustrie und von Krankenhäusern konsumiert wird, steigt stetig.
Eines der am häufigsten verwendeten Derivate ist das Silbernitrat, das man sowohl bei der Vorbeugung von Augenentzündungen bei Neugeborenen als auch bei der kurativen Behandlung von Geschwüren einsetzt.
Weltweit werden große Verbrennungen mit Silber-Sulfadiazin behandelt.
Bei bestimmten Intensivpflegeleistungen verwendet man mit einer Silberbeschichtung versehene Katheter, um mögliche Infektionsrisiken zu minimieren.

Die Pflaster mit kolloidalem Silber
Im Handbuch „L'infirmier et les soins aux personnes agées“ von Joël Belmin findet man den folgenden Textausschnitt.
„Das Silber ist ein Bakterium mit breitem Wirkungsspektrum. Je nach Pflaster ist die Menge des freigesetzten Silbers unterschiedlich. Die antibakterielle Wirkung des Pflasters ist daher auch verschieden. Die Wirkung ist teilweise auch entzündungshemmend durch die Metallo-Protease-Aktivität. Trotz einer jahrhundertelangen und breiten Nutzung kennt man bis heute keine dokumentierte Resistenz gegen Silber-Ionen. Das Silbersulfadiazin gibt es in Frankreich seit 1930 als Creme (Flammazine, Sicazin) und seit kurzem in Form einer imprägnierten Lipido-Kolloid-Schicht (Urgotül SSD)…“ (Zitatende) Zahlreiche Pflaster, z. B. das oben vorgestellte, bestehen aus einer mit nanokristallinem Silber imprägnierten Mullbinde, die umgehend Silber-Ionen freisetzt, sobald sie mit der Wunde in Kontakt kommt. Es muss vor seiner Verwendung imprägniert und feucht gehalten werden. Es reinigt die Wunden oder eiternden Abschabungen und fördert eine gesunde und schnelle Heilung. Es sieht vor der Verwendung einer in kolloidalem Silber getränkten Mullbinde zum Verwechseln ähnlich.
Die großen Konzerne besetzen somit eine Marktnische.
Durch Erweiterung des Internet hat sich das Verkaufsnetzwerk für nicht kontrolliertes und nicht amtlich bestätigtes kolloidales Silber sehr schnell entwickelt. Nach mehreren Jahren der Unklarheit hat die Food & Drug Administration im August 1999 einen Erlass verabschiedet, der jedem Hersteller, der seine Produkte im gesamten Gebiet der USA vertreibt, unter Strafandrohung vorschreibt, das Verwaltungsverfahren zur Genehmigung für das Inverkehrbringen zu befolgen, und der jegliche Kommunikation untersagt, die die therapeutischen Wirkungen des kolloidalen Silbers anpreist. Kanada ist diesem Beispiel kürzlich gefolgt.

In der EU hat die EFSA (European Food Safety Autority) die Anerkennung von kolloidalem Silber als Nahrungsergänzungsmittel, geführt unter dem Markennamen „Silver Hydrosol“, abgelehnt, mit der Begründung, dass die Anwendungssicherheit nicht nachgewiesen wurde.

Unabhängige Hersteller gegen die Pharmaindustrie


Die Pharmaindustrie ist extrem mächtig und solidarisch. Ihre Lobbys in Brüssel und Washington sind unglaublich stark. Ihr Ziel ist es, patentierte Moleküle für Impfstoffe und Medikamente vorzuschreiben, da diese Patente ihnen hoch profitable „Jagdgebiete“ sichern können. Sie zielen nicht in erster Linie darauf ab, die Krankheit in der Welt zu bekämpfen, sondern ausschließlich ihre Gewinne zu steigern. Die Jagd auf die Naturmedizin und auf die Alternativmedizin ist eröffnet. Die unabhängigen Produkthersteller, die danach streben, Ihre Gesundheit und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten zu verbessern, sind verdammt, mehr oder minder kurzfristig von der Bildfläche zu verschwinden.
Das Produkt kann weiterhin unter einem Etikett verkauft werden, auf dem ein Desinfektionsmittel für den Hausgebrauch oder Luftreiniger für die Schuhe oder Füße angepriesen wird. Aber würde der Verbraucher es wagen, dieses Desinfektionsmittel für Schuhe zu trinken oder das Produkt, das zur Bekämpfung von Pilzen in Schuhsohlen verwendet wird, einzuatmen? Das kolloidale Silber wird es auch weiterhin geben… aber können Sie es in Zukunft immer noch finden?
EAU POSITIVE ist ein kleines Unternehmen, das während der Krise 2008 gegründet wurde. Aufgrund seiner Größe kann das Unternehmen eine enge Bindung zu seinen Kunden aufrechterhalten. Wir werden versuchen, uns zu diversifizieren, um überleben zu können, sobald das Ende für die kleinen unabhängigen Labors naht. Mit unserem Know-how erstellen wir ein herausragendes Desinfektionsmittel. Wir werden weitermachen und Ihnen unser Wissen auf anderem Wege zur Verfügung stellen.